kann man eigentlich in zeiten wie diesen seine ideale noch hochhalten und stolz weitergehen? kann man sich damit zu trösten versuchen, dass man ja eigentlich besser dran ist als die oberflächlichen, aber man sich so einsam fühlt, dass man gut und gern oberflächlich wäre nur um sich nicht mehr so mistig zu fühlen? (es aber nie tun würde. also oberflächlich werden. trotz den fantasien.) kann man noch stur lächeln und weiterwinken und sich an deck halten, während das eigene schiff schon schlagseite hat und im tosenden sturm steht? ist es rechtens, einen anfall zu kriegen, nur weil jemand gesagt hat, er könnte mich nicht verstehen und dann kommt "ich hab immer spaß, außer es ist was mit meiner schönheit!"? und man selbst denkt nur, dass gerade auf der anderen seite der welt menschen ihre letzten stunden miteinander verbringen und neben einem steht jemand, der so einen bullshit ablässt... darf ich mich jetzt überhaupt schrumplig deshalb fühlen, oder bin ich einfach nur eine dumme kleine bohemierin, die keinen spaß am leben hat, wie oben zitierte person sagen würde? mittlerweile kann ich schon so richtig gut falsch lächeln...und ich hasse mich dafür. bei sprüchen wie dem oben stellen sich meine nackenhaare auf. vor der klingeltonwerbung mit diesen komischen animierten viechern hab ich tierisch angst. heute nachmittag habe ich einen wutanfall bekommen, weil ein hochgelobter moderner autor in einem hochgelobten und sogar verfilmten buch immer nur analmetaphern benutzt und außerdem geschrieben hat, genesis wären schon früher beschissen gewesen. weil ich das dumm finde und mich frage, ob ich einfach zu schräg bin um den hochgelobten witzigen Humor dieses Buches zu verstehen. und außerdem mag ich die frühen genesis. als neulich ne kommilitonin bei mir war und fragte "du magst audrey hepburn?" und sich darüber tierisch freute, hätte ich fast vor freude geweint. neulich wurde ich scheiße angeguckt weil ich gesagt habe, dass mir die klamotten meines gegenübers egal sind, hauptsache er oder sie ist nett. ... ich kann nicht mehr. haltet die welt an. ich will runter.
*dichindenarmnehm* Aber ich glaub ich muss dir trotzdem sagen, daß solche situationen immer wieder kommen, mir geht es nicht anders, ich denke immer, hey, DA WILL ICH NICHT MITMACHEN, aber es geht einfach so weiter und weiter und weiter und weiter. Und dann denke ich, es ist schön, daß ich anders bin. Es ist schön, daß ich anders denke. Selbst wenn es villeicht nur Illusionen sind, denn träumen ist schön. Und es ist nicht das einzige. ICh werde doch so oft bestärkt, daß das was ich denke im grunde richtig ist. Und das geht dir bestimmt auch so. Aber es ist leiser als alles andere drumrum, also hör gut hin
Weißt Du, manchmal ist zwar im ersten Moment schwer, das zu machen, was für einen selber stimmig ist und die eigenen Ideale NICHT zu verraten, aber da kommen irgendwann auch die Zeiten (midlife-crisis vielleicht?), in denen manch anderer dann feststellt, dass er/sie es nicht getan hat - und dem dann nachtrauert. Nur eins: Lass Dich nicht (soo sehr) hängen. Manchmal muss man dann auch einfach sagen, dass es so ist und dass manche Sachen richtig daneben sind. Aber die Sonne scheint TROTZDEM, und die Vögel singen TROTZDEM. Warum also sollten wir in Trauer verfallen?
ja, und es wird TROTZDEM herbst *lieb* ich weiß...danke euch beiden. ich kann das nur einfach nicht so annehmen. ich kanns recht gut verdrängen das es immer wieder und wieder kommt und weitergeht, aber meine seifenblase ist am wochenende echt krass bruchgelandet und jetzt stehe ich da und kann die realität nicht verdrängen, weshalb ich auch so am rad drehe. Take my advice Don't listen to me It ain't paradise But it used to be There was a time When the river was wide And the water came running down To the rising tide But the wooden ships Were just a hippie dream Just a hippie dream. Don't bat an eye Don't waste a word Don't mention nothin' That could go unheard 'Cause the tie-dye sails Are the screamin' sheets And the dusty trail Leads to blood in the streets And the wooden ships Are a hippie dream Capsized in excess If you know what I mean. Just because it's over for you Don't mean it's over for me It's a victory for the heart Every time the music starts So please don't kill the machine Don't kill the machine Don't kill the machine. Another flower child goes to seed In an ether-filled room of meat-hooks It's so ugly So ugly. erzählt mir, wann es euch so geht und wie es dazu gekommen ist. ich verzieh mich derweil zurück zu meiner realitätsverdrängung nr 1 und entschwebe musikalisch woanders hin.
@Green Shades: Freut mich zu hören! Und ich glaube inzwischen, dass man an solche Punkte nicht nur in den Bergen oder in der Wüste kommen kann. Leider hab ich kein Patentrezept dafür. Sonst würd´ich es jetzt an Nihila weiterschicken. Anjee hat unter ihren Posts doch immer stehen "ife is a mysterium to be lived." irgendwie hat sie verdammt recht. @Nihila: Weißt Du, Seifenblasen platzen irgendwann, und dann wird die Realität wirklich hart und bitter. Weil die Ent-Täuschung noch größer ist, der Gegensatz zwischen der heilen Seifenblasen-Welt und manchem Irrsinn da draußen noch größer wird. Aber Ent-Täuschung kann auch heilsam sein - selbst wenn sie erstmal traurig macht. Weil die Täuschung dann zu Ende ist und Du Dich wieder den Dingen zuwenden kannst, die da wirklich sind. Nach den unzähligen schönen Dingen suchen kannst, die da wirklich sind und keine Täuschung. Und wenn Du die gefunden hast - vielleicht nur ein paar -, ja dann hast Du auch einm bißchen Glück gefunden, das dann aber echt ist und nicht wie eine Seifenblase irgendwann an einem rauhen Eck der Realität zerplatzen wird. Weißt Du, ich habe damals in der Wüste solch ein bißchen Glück gefunden, weil ich einen Traum von mir wahrgemacht habe und dort hingefahren bin. Ich weiß nicht, wie das bei Green Shades und den Bergen ist. Auch nicht, wie das bei anderen hier, wie das bei Dir ist. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass jede(r) hier sein Glück nicht nur finden kann, sondern in sich auch den Weg trägt, wie man dort hinkommt, wenn man nur hinhört. - Wie ich auf solche verwegenen Sätze komme, weiß ich gerade auch nicht. - Jedenfalls wünsch ich Dir, dass auch Du Deins wiederfindest - und Dich nicht länger mit Seifenblasen begnügen musst.
Liebe Ono, wer fernab den Hauptstraßen des Lebens geht, muss die Einsamkeit manchmal zu seinem Begleiter machen. Du hast gefragt: kann man eigentlich in zeiten wie diesen seine ideale noch hochhalten und stolz weitergehen? Und du kennst meine Antwort aus unseren vielen Gesprächen: ja, du kannst und ja du musst. Vor nicht all zu langer Zeit saß ich mit meiner besten Freundin in der Küche und plötzlich kullerten bei mir die Tränen (was sonst eigentlich noch nie passiert ist), weil ich sie fragte, wo auf meinem Weg sie denn stehen geblieben sei. Als ich mich vor kurzem für einen Weg (und du weißt welchen), entgegen den Meinungen und Ratschlägen fast aller entschieden haben, merkte ich, wie ich weiter lief, aber die meisten Menschen an meiner Seite irgendwann Abzweigungen nahmen. Ich laufe immer noch weiter. Es ist manchmal schwer. Aber ab und an höre ich Schritte hinter mir, neben mir, vor mir die Menschen gehören, die mir wichtig sind. Dann weiß ich, dass es die leisen Menschen, die leisen Freundschaft, die stillen Worte und Zeichen sind die zählen. Denn sie überdauern das lautstarke Getue und die Kurzlebigkeit großer Versprechungen leerer Gesten. Es gibt sicher Menschen, die können einen Weg gehen, der nicht ihr eigener ist, ohne sich selbst dabei zu verraten. Aber ich weiß, dass du (und auch gerade deshalb bist du meine Freundin) nicht dazu gehörst. Du würdest dich wahrscheinlich selbst kaputt machen, bei dem Versuch. Das ist es nicht wert. Nichts ist es wert, nicht die Dinge, an die man glaubt bis zu letzt zu verteidigen. Wie du gesagt hast: Dinge wie Schönheit vergehen. Und wie leer wird sie dann sein! Das mit diesem Lächeln - nunja. Setze ihm die Häme zu. Und nutze es nur in bestimmten Momenten, nicht immer. Am Anfang habe ich immer versucht mich für meine Wege rechtzufertigen, stundenlang zu begründen warum ich lebe, wie ich lebe. Inzwischen lasse ich das. Vor den "wahren" Freunden brauche ich nichts mehr begründen. Was brauche ich Menschen, die sich hinter ihrer oberflächlichen Moral verstecken? Verstecken deshalb, weil meist dahinter etwas nicht so in Ordnung ist, wie sie das gerne wünschen. Wir ziehen unser Ding durch, oder? Wir lassen unser karma über deren Dogma rennen Und allen anderen sagen wir einfach: *dich lieb hab* Sabine
@ fishy: die seifenblase war eher...ist eher...so wie der spruch auf dem bild, welches bini gepostet hat. wenn jemand mal wieder einen so blöden spruch gelassen hat, dass man sich fragt, wie man bei soviel selbstbezogenheit oder dummheit noch weiterleben kann, dann habe ich immer sowas in der art gedacht. nicht unbedingt mit "hippy thing" aber you get what i want to say. dann konnte ich mich entspannen und das alles als unterhaltungsprogramm abtun. leider wird es mir langsam zu viel. es ist eben nur noch unterhaltungsprogramm da draußen. ich brauch mich gar nicht über den schrott im fernsehen aufregen - ich muss nur mal eben raus gehen und das entsetzt mich und ich kann es nicht mehr als unterhaltung über die man den kopf schütteln kann, sehen... es wäre einfacher, wenn ich wüsste, dass ich nicht die einzige bewohnerin dieser seifenblase bin...aber alle, die mir zeigen, dass ich nicht alleine bin, sind zu weit weg oder ich sehe sie nur einmal die woche. @ roland: danke. sowohl für dein posting hier als auch für die pm. @ bini: das würde ich auch gern fragen. "wo auf meinem weg bist du stehen geblieben?" und vielleicht noch "ab wann hast du mich im matsch liegen lassen und auch noch draufgehauen?" ich hab versucht, dir alles in der mail zu schreiben, aber es ist zu viel. diese ganzen leute kotzen mich so an... was mir so weh tut - es sind 11 jahre. und momente wie die am telefon. jemand, der wegen einem von seiner katze getöteten hermelinchen weint, mit 22, kann doch nicht "verloren" sein...aber warum tut sie dann als sei sie es? warum macht sie diese gewissen dinge um anderen zu gefallen und sagt so hohle sachen wie das zitierte? und warum will sie mir einreden, ein gewisser herr sei ein zweiter du-weißt-schon-wer (nein, nicht Lord Voldemort *g*) und ich würde nur gestörte um mich sammeln? ich würd gern mein karma über das dogma rennen lassen, aber am liebsten würde ich selbst rennen. ich weiß ja, wo ich sein muss um mich wieder gut zu fühlen...
@Nihila: Du sammelst nur Gestörte um Dich? Das klingt ja spannend. Vielleicht sind ja auch ein paar Ver-Rückte dabei, die nicht nur stromlinienförmig bei allem mitschwimmen, sondern ihre eigene Meinung haben und dabei manchmal auch ein paar Gewohnheiten - sehr zum Schrecken der anderen - ver-rücken, um Platz für neue Wege zu machen, die für sie stimmiger sind. Wenn es Dir zuviel wird, ist es vielleicht an der Zeit, mit den Dingen zu brechen, die Dir mehr Stress als Freude bereiten. Das ist zwar einerseits hart, aber andererseits irgendwann dann vielleicht auch erleichternd, weil Dein Ballast weniger wird und wieder mehr Platz für die schönen Dinge ist - den Du dann aber trotzdem auch SELBST nutzen mußt. Was die Leute betrifft, es gibt Menschen, die gehen andere Wege. Eigentlich gehen ja alle Menschen ihren eigenen Weg. Manchmal kann man ein Stück gemeinsam gehen, oder geht in die selbe Richtung, ist vielleicht auch mal in Sichtweite. Und manchmal entfernt man sich auch von einander - und findet dann doch wieder näher zusammen. Meine Freunde gehen auch andere Wege, was sich bis jetzt nicht gegenseitig blockiert hat - und ich hoffe, dass das so bleibt. Aber wenn nicht, okay, ich will (und letztlich kann ich auch nur das) den Weg gehen, der mir stimmig und passend vorkommt. Das schützt mich zwar nicht davor, Fehler zu machen. Aber zumindest mache ich das, was mir passend erscheint und muss hinterher nicht dauernd sagen: "Hätte ich das damals doch bloß so gemacht, wie ich eigentlich wollte." Das ist auch was wert, selbst wenn andere das nicht verstehen.
Nachtrag @Green Shades: Du hast vor einer Weile mal ein Bild aus den Bergen gepostet. Wo warst/bist Du da eigentlich und was machst Du das so? Und: Deute ich Deinen Hinweis auf die "Funktionsfähigkeit des Universums" richtig, wenn ich vermute, dass es Dich nicht fallen lassen hat, obwohl Du das Gefühl hattest, das wirklich alles den Bach runter geht? Für mich hat das auf eine ganz spezielle Weise auch was mit Urvertrauen zu tun (hab ich vor längerer Zeit hier schonmal geschrieben).
Die Tür ist sogar schon offen - auch wenn man es ihr vielleicht nicht ansieht. Man muss sie aber erkennen und dann noch den Mut haben, durch zu gehen. Nur eins glaube ich, muss man noch anmerken: Mit einer Tür ist es unter Umständen nicht getan. Manche Wege führen durch mehrere von ihnen, wichtige und unscheinbare gleichermaßen. @Pit und Green Shades nochmal ganz speziell: Was ihr über die Männer, die da ausgezogen sind, geschrieben habt, jeder von Euch auf seine ganz spezielle Art, find ich echt klasse.
@ pit: danke für deine anteilnahme. es ist nur so, wie green sagt. gesellschaftlich und theoretisch ist das was anderes als gefühlt. klar gehts mir eigentlich gut und alles. ich sage auch nicht, dass es mir schlecht geht. und wenn ich eins tue, dann ist es, mich zu verändern, im guten, mich gut zu fühlen um so zu anderen gut zu sein. ich weiß, wie das funktioniert, und es funktioniert tatsächlich. ich breche gerade zusammen, weil ich mit dingen überrannt werde, mit denen ich moralisch und wertetechnisch nicht klarkomme. gar nicht klarkomme. jemand hat mich mal mit frank zappa-zitaten zugetextet und dabei war eines, von wegen, die hippies hätten doch gar nichts gemacht außer mit glöckchenketten rumzuwedeln. ich weiß nicht mehr, ob es so ging, aber es war irgendwie in der richtung. und so sind viele der ratschläge, die ich von so richtig alten hippies oder auch sonstwem bekomme. sie sind gut gemeint und klingen weise, aber sie helfen mir nicht. denn es ist wie ein lexikonartikel und hat nichts mit der ewig veränderlichen sache an sich zu tun... (das war nicht fies gemeint und so) @ roland: du kannst wohl gedanken lesen? bzw hast du es erfasst. du hast quasi aufgeschrieben was in meiner seele ist. ja, verdammt, ich scheiße auf den mainstream. da in den letzten monaten einiges passiert ist, habe ich ne menge gelernt und einige sachen, die mir früher so wichtig waren, kümmern mich nicht mehr. ich such mein heil nicht mehr in "schönheit", "streben nach äußerlicher pefektion" oder sonstigen sachen, die mir nichts bringen und nur andere befriedigen. ja, es würde mich nicht stören, was mich gerade stört, wenn ich hinterher wohin zurückkehren könnte, wo jemand ist, der den gleichen schlüssel zu seiner traumwelt hat wie ich. dann könnte ich abwischen und weitergehen anstatt den klebrigen scheiß weiter an mir herumzutragen. und ja, deren lebenskonzeptionen passen nicht zu meinen. und das merkt man schon an der freizeitgestaltung. da sind leute, die werden von 8-5 arbeiten oder machen es schon und finden es dann recht und billig, auf party die sau rauszulassen. und dazwischen können sie jetzt schon nur noch von themen reden, wie sie auch in zeitschriften wie "bildderfrauimspiegel" und konsorten vorkommen. dazwischen werden die operierten weiblichen stars auf mtviva angehimmelt und für die jungs wird denen nachgeeifert, und wenn das nicht geht, irgendeiner mainstreamig-schönen freundin. wir reden nicht von teenies, sondern von anfangzwanzigern. und da bin ich, die sich der wissenschaft und der wissensvermittlung verschrieben hat. die mitten in der woche auf party gehen kann und trotzdem ausschlafen. die jeden tag leute sieht, denen es wichtig ist, was du weißt und wie du kulturell drauf bist und nebenbei nur wie du aussiehst, weil die meisten wenig geld haben oder sich nicht für klamotten interessieren und wenn, dann reden sie aber nicht bis zur vergasung drüber. das es mich da wenig anmacht, mich mit "schönheit" und "party am we" zu befassen, ist klar. ich will keine einzelgängerin sein, aber es geht gerade nicht besser. ich bin noch zu misstrauisch um die leute, die vielleicht die gleichen schlüssel wie ich benutzen, wirklich an mich ran zu lassen. ich teste sie aus, aber ich lasse mich nicht ein. und deshalb bin ich, sobald ich zu hause bin, wie ein einsiedlerkrebs in einem kokon aus musik, die kann ich nämlich an mich ranlassen...und es gibt so viele, die sie auch hören, genau die gleiche. ich kenne ein paar, aber ich lasse sie nicht ran... ich bin hin&hergerissen... ...und gerade komme ich von dem poetryslam wieder und obwohl es mir ziemlich schlecht ging und ich kurz vorm kotzen war, habe ich jede verdammte minute genossen. es war das, was ich gebraucht habe. das kann mir keine dorfparty geben. ich saß da nur und zwischenzeitlich ging es mir echt sehr übel und ich hatte körperliche schmerzen - aber psychisch ging es mir richtig super, weil das etwas ist, das auf meiner ebene liegt. die ganzen literaturinteressierten, das ambiente der kneipe, die vorgetragene prosa und lyrik. und neben mir jemand, der mich im november auch zum pt-konzert begleiten wird. DAS gefällt mir. und das hat mir kraft gegeben, wenigstens ein stück weiterzugehen.
Sich nah sein, Ono, ist doch eine Sache des Herzens, oder? Und wenn meine Prüfungen vorbei sind, dann würd ich dich - wenn du mich lässt - mal für ein paar Tage in Purple packen. Und dann gehen wir sie besuchen, da draußen. Ich bin durch Zufall in dieses Forum geraten. Und ich hätte nie gedacht, dass die Menschen, die ich hier getroffen habe tatsächlich diejenigen sind, die das Herz am rechten Fleck haben und einfach sie selbst sind. Es sind diejenigen, denen wirklich andere Dinge im Leben wichtig sind als die, die du oben beklagt hast. Und es gibt sie wirklich. Sie sind echt. Man kann sie treffen, anrufen, man kann ihnen schreiben und man kann sich von ihnen fest in den Arm nehmen lassen, wenn einem danach ist - oder sie in den Arm nehmen, wenn ihnen danach ist. Du bist eine von ihnen. Du bist eine von uns.
Hm. Sabine hat eigentlich alles gesagt. Der Rest - siehe die offene Tür - liegt bei Dir. DU musst es wagen, DU musst vertrauen und Dich einlassen oder weiter misstrauisch auf Abstand bleiben. Ich weiß nicht, ob das für Dich jetzt auch nur Theorie ist. Oder Glöckchenketten-Wedeln. Ich kann nur sagen, dass ich diese Vertrauens-Erfahrung selber gemacht habe, selbst wenn ich sie oft genug dann nicht umsetzen kann.