Pssst. *flüster* ich hätte da noch eine virtuelle alternative: *digitales räucherstäbchen an und:* STILLE! Enjoy!
dann riech doch mal genau hin! moment *aus fenster im nibelungenviertel halt* als romantiker natürlich blaue!
ich sag nur: ganz entspannt im hier und jetzt. @heaven: ich muss mal kurz noch loswerden, dass yinyang mein mitbewohner ist, nur, um das ein für alle mal klarzustellen. der gute bringt es anscheinend nicht fertig, das selber auf den tisch zu legen. nur, weil ihr euch gestern über hamburg unterhalten habt und du sagtest, ich würde ja auch in hamburg wohnen...
ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhh staun!!! haha! muss ja ne schlimme WG sein *zwinker*!!! das ist ja noch praktischer so! dann müssen wir nicht durch ganz Hamburg gondeln, falls wir kommen sollten!
ohoh, da schwingt mal wieder einer reden und schürt ganz bewusst neugier... @heaven: ja, ist ne ganz schlimme wg. ganz schlimm. *kopfschüttel*
Echt? Naja, es ist jedenfalls etwas banales. Etwas, dass die Zeit hundertprozentig ausschöpft. Extreme Living könnte man als Abhängigkeit von der Uhr betrachten wenn man ein Haar in der Suppe sucht. Aber ich betrachte es als sinnvolles Energie-Management. Man gibt sich eine bestimmte Zeit für eine Tätigkeit vor und dehnt nicht daran. Man ist fertiggeworden? Nein? Egal, noch mehr ist garantiert unproduktiv. Also rollt man die Arbeit auf und geht zum nächsten über. (Später kann man zur Not weitermachen) Während einer Tätigkeit macht man nichts anderes. Man denkt auch an nichts anderes, so kann man dann auch alle Energie in diese eine Sache stecken und sie sogar richtig gut machen. Es gibt dann keine Sorgen mehr und also keinen Stress. Es ist Zeit zu Essen? Wunderbar! Auf geht's! Es ist Zeit für den Sport? Los! Aber, das setzt voraus: Selbstkenntnis: Wie gut und schnell kann ich das und das machen? Reicht eine Stunde aus? Oder brauche ich neunzig Minuten? Kenntnis dessen, was man will. Man darf nicht Zögern: Jetzt gehe ich eine Stunde lang Schwimmen. Niemand kann mich davon abbringen. Spontaneität wird dadurch nicht begrenzt, da man meistens erst am Ende einer Tätigkeit die nächste kennt. Eigentlich ist das die Fortsetzung von dem, was ich mal auf ein Woodstock-Posting geantwortet habe. Man muss einfach immer bei der Sache bleiben.
@ green: das heißt also, du hast ein monochrones zeitverständnis und versuchst, das, was du tust, "total" zu machen.... volle aufmerksamkeit, achtsamkeit, totalität finde ich richtig und gut. das gibt den dingen eine tieeefeee.... das mit der zeit sehe ich relativer, aber ich lese so zwischen deinen zeilen, dass es dir mehr um das 100%ige Ausleben des Moments geht... ode?
Totalität hat doch aber gar nix mit totalitär zu tun. (Zumindet vermute ich mal, dass Du daran gedacht hast, als Du "böse" geschrieben hast. Wenn nicht, vergesst diesen Post bitte!)